Meura

Sa. 17. November 14:00 Meura Trauerfeier Christel Kaiser

Orgel-Präludium

LH: 23,1-3 So nimm, denn

LH: 73,1-4 Jesu, geh voran

Orgel-Postludium

 

Organist: W.F.

Fr. 16. November 17:00 Schwarzburg Martinsfest

Gemeindekirchenrat Meura


Steffi Bleyer

Erika Fischer

Wolfgang Frank (ehrenamtlicher Organist)

Dieter Hofmann (Vorsitzender, Kirchrechnungsfüher, Friedhofsbeauftragter)

Waldtraut Skodowski

 

Oberpfarrer Gerd Fröbel (stellvertr. Vorsitzender)

Pastorin Esther Fröbel (beratendes Mitglied)

Bankverbindung


Kirchengemeinde Meura

IBAN DE18 8309 4454 0024 8008 06 


BIC GENODEF1RUJ

INFO Kirche Meura


Eine besondere Sehenswürdigkeit des Dorfes ist die Kirche.

Sie beeinflusst entscheidend das eindrucksvolle Ortsbild, welches sich dem Wanderer aus verschiedenen Blickwinkeln präsentiert und nicht zuletzt auch durch die umliegenden Wälder geprägt wird.

Die feierliche Grundsteinlegung zum Bau der Kirche fand am 12. April 1728 statt und leitete die Errichtung eines neuen, lichtvollen Gotteshauses ein.

Die Bauzeichnung war vom Landrevisor Joh. Michael König aus Rudolstadt erstellt worden.

Bereits am 05. September 1728 konnte im Kirchenschiff die erste Predigt gehalten werden.

Im Jahr 1731 wurde der Bau vollendet und am 30. Juli erfolgte die feierliche Kirchweih.

Ein derartiges Ereignis zog nicht nur die Ortsansässigen in seinen Bann, sondern auch ebenfalls viele Anwohner umliegender Gemeinden.

Der im Fürstentum Schwarzburg-Rudolstadt hochgeschätzte Hofmaler AndreasZwäde aus Rudolstadt und der Bildhauer Jeremias Daniel aus Leutenberg gestalteten das Innere der Kirche im Stil des „Bauernbarock“.

Im Gegensatz zu anderen Gotteshäusern sind hier noch die originalen Deckenmalereien zu sehen, da bisher keine Renovierungen durchgeführt werden mussten.

Ansässige Medizinal- und Olitätenhändler stellten bedeutende finanzielle Mittel zur Errichtung und zur künstlerischen Ausgestaltung bereit.

Diese Gewerbe waren in der Region sehr verbreitet und erreichten während des Meuraer Kirchenbaus ihre Blütezeit.

„Vor der Erbauung der gegenwärtigen Kirche stand schon ein Gotteshaus da, welches aber alt, eng und finster war. Ein neueres, bequemeres und lichtvolles zu besitzen, war der allgemeine Wunsch der damaligen Ortsbewohner, welcher sich auch bald verwirklichte.“ J. G. Elsaeßer, Pfarrer


Am 12. April 1728 wurde der Grundstein für die neue Kirche feierlich gelegt.

Schon am 05. September des gleichen Jahres begab man sich in die Mauern, die nun das Gotteshaus umfassten, wo eine Predigt gehalten wurde.

Im Jahre 1731 fand der Kirchenbau seine Vollendung.

Die Einweihung wurde am Montag, den 30. Juli, mit einem feierlichen Gottesdienst, dem ein Umzug mit geladenen und ungeladenen Gästen voraus ging, vollzogen.

Die Gesamtkosten des Kirchenbaus betrugen 2.627 Taler, 6 Groschen und 1 Pfennig. Sie wurden ausnahmslos von der Meuraer Gemeinde bestritten.

Im Jahre 1746 wurde die Orgel neu aufgestellt. Die Kosten übernahmen die hiesigen Laboranten Johann Michael und Heinrich Jahn.


„Es fanden sich auch viele willige Helfer Herzen, die aus ihren Mitteln bey der Kirche Gutes thäten, alß einige ließen die Fenster an den Stühlen vom Altar machen, andere kauften die rothen feinen Vorhänge an Altar und Canzel, ein anderer kaufte das Taufbecken; die jungen Leute legten zusammen und ließen einen schönen Priesterrock und Chorhemd machen.“

Beachtliche Stiftungen durch Angehörige dieses Erwerbszweiges ermöglichten zusätzliche Anschaffungen sakraler Gegenstände für das Gotteshaus.

Am 12. Mai 1833 erhielt die große Glocke beim Läuten einen Riss und musste deshalb umgegossen werden.

Im Frühjahr 1993 wurde eine umfassende Restaurierung der wertvollen Orgel vorgenommen.

Man nimmt an, dass der Orgelbaumeister Kummer aus Erlau in Thüringen das Instrument geschaffen hat.

Er reparierte die Orgel im Jahr 1766, nachdem sie durch Blitzschlag stark beschädigt worden war.

Kirchweihtermin: 30. Juli 1731


Download
INFO Kirche Meura.pdf
Adobe Acrobat Dokument 752.4 KB

INFO Orgel Meura

Andreas Nicolaus Francke, Leutenberg 1733   

 

Reinigung und Reparatur Rösel & Hercher, Saalfeld 1992